Diese abendliche Gewohnheit beeinflusst Ihre Energie am nächsten Morgen.

Diese abendliche Gewohnheit beeinflusst Ihre Energie am nächsten Morgen.

Diese Abendgewohnheit beeinflusst Ihre Energie am nächsten Morgen
Was Sie in den zwei Stunden vor dem Schlafengehen tun, hat einen viel größeren Einfluss auf Ihre Vitalität am folgenden Tag, als Sie vielleicht denken. Schlafmediziner warnen vor weit verbreiteten Verhaltensweisen, die unsere Energie unbemerkt rauben.
Am Abend bereitet sich Ihr Körper bereits auf den nächsten Tag vor.
Viele Menschen glauben, ihr morgendliches Energieniveau hänge allein von der Anzahl der Schlafstunden ab. Dies ist ein Irrglaube, den Chronobiologen seit Jahren zu korrigieren versuchen. Tatsächlich wird die Qualität Ihres Schlafs – und damit Ihre Energie nach dem Aufwachen – maßgeblich davon bestimmt, was Sie in den 90 bis 120 Minuten vor dem Zubettgehen tun.
Der menschliche Körper folgt einer sehr präzisen inneren Uhr, dem sogenannten zirkadianen Rhythmus. Dieser biologische Mechanismus reguliert nicht nur den Schlaf, sondern auch die Hormonproduktion, die Körpertemperatur, die Verdauung und sogar die Stimmung. Wird dieser Rhythmus am Abend gestört, sind die Folgen sofort nach dem Aufwachen spürbar – manchmal lange bevor der Wecker klingelt. Gewohnheit Nummer eins: Bildschirme vor dem Schlafengehen
Dies ist zweifellos die am weitesten verbreitete und wissenschaftlich am besten belegte Gewohnheit: der Blick auf einen Bildschirm – sei es Smartphone, Fernseher, Tablet oder Computer – in der Stunde vor dem Schlafengehen. Diese fast schon universelle Praxis beeinträchtigt die Schlafqualität aus einem ganz bestimmten Grund erheblich.
Das blaue Licht von Bildschirmen signalisiert dem Gehirn, dass es noch Tag ist. Daraufhin verzögert die Zirbeldrüse die Ausschüttung von Melatonin, dem natürlichen Schlafhormon. Die Folge: Das Einschlafen dauert länger, die Tiefschlafphasen sind kürzer und der Körper erholt sich weniger effektiv. Am nächsten Morgen wachen wir mit dem Gefühl auf, schlecht geschlafen zu haben, selbst nach sieben oder acht Stunden Schlaf.
Eine in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlichte Studie zeigte, dass das Lesen auf einem hellen Bildschirm am Abend das Einschlafen um fast anderthalb Stunden verzögert und die morgendliche Wachheit messbar reduziert – selbst wenn die Gesamtschlafdauer gleich bleibt. Spätes Abendessen: Ein stiller Energiefresser
Zu spät am Abend zu essen, ist eine weitere Angewohnheit, die Ihnen am nächsten Tag die Energie raubt. Wenn Sie um 22 oder 23 Uhr eine große Mahlzeit zu sich nehmen, muss Ihr Körper viel Energie für die Verdauung aufwenden – genau zu dem Zeitpunkt, an dem er sich eigentlich auf den Schlaf vorbereiten sollte. Die Verdauung ist ein aktiver Prozess, der Körperwärme erzeugt, bestimmte Organe stimuliert und den Stoffwechsel anregt. Um jedoch in einen erholsamen Schlaf zu fallen, muss der Körper seine Kerntemperatur leicht senken. Ein spätes, schweres Abendessen stört diesen natürlichen Mechanismus und führt zu einem leichteren, unruhigeren und weniger erholsamen Schlaf. Ernährungswissenschaftler empfehlen im Allgemeinen, die letzte Mahlzeit des Tages mindestens zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen einzunehmen. Wenn Sie abends Hunger verspüren, ist ein leichter Snack – ein paar Mandeln, eine Banane oder etwas Naturjoghurt – einer vollwertigen Mahlzeit weit vorzuziehen.

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