Ein politischer Absturz, ein privates Bekenntnis – und plötzlich steht nicht mehr nur Jens Spahns Zukunft im Fokus, sondern auch die Frage, wie teuer ihn dieser Schritt wirklich zu stehen kommt. Nach seinem Rückzug vom Fraktionsvorsitz bleibt zwar ein Teil seiner Macht auf der Strecke, finanziell aber fällt der Einschnitt deutlich komplizierter aus, als viele zunächst vermuten
Der Rückzug, der alles verändert

Jens Spahn hat seinen Posten als Vorsitzender der Unionsfraktion abgegeben. Damit verliert der CDU-Politiker einen der einflussreichsten Jobs im Bundestag – und auch zusätzliche Bezüge, die mit dieser Funktion verbunden waren.
Auf sein Einkommen als Bundestagsabgeordneter muss der 46-Jährige jedoch nicht verzichten. Denn Spahn behält sein Mandat und bleibt weiterhin Mitglied des Bundestags.
Damit erhält er auch künftig die reguläre Abgeordnetenentschädigung. Diese liegt derzeit bei knapp 12.000 Euro brutto im Monat. Sein Rücktritt betrifft also nicht sein Mandat, sondern ausschließlich den Fraktionsvorsitz.