Ein Sommermärchen wird plötzlich kompliziert: Wer diesen weltberühmten Traumstrand besuchen will, muss jetzt tiefer in die Tasche greifen – und darf seinen Schattenspender nur noch dann in den Sand rammen, wenn er in Begleitung von kleinen Kindern oder betagten Großeltern anreist.
Plötzlich kostet das Paradies Eintritt

Der Saisonstart verlief noch ruhig, doch seit wenigen Tagen drehen sich die Gespräche an der Strandpromenade nur noch um eine Zahl: 10 Euro. So viel müssen Erwachsene zahlen, um das blendend weiße Ufer zu betreten. Für viele Urlauber klingt das nach Luxussteuer, für die Behörden ist es der Preis dafür, dass das empfindliche Ökosystem erhalten bleibt.
Die Ticket-Kontrolleure stehen bereits ab dem frühen Morgen bereit, denn die Besucherzahl ist strikt gedeckelt. Spätaufsteher scheitern oft an der Schranke, wenn das digitale Reservierungskontingent schon vergriffen ist. Wer Einlass findet, wird von glasklarem Wasser begrüßt – und von einem neuen Schild, das unmissverständlich klarmacht, dass sich auch der Aufenthalt selbst verändert hat.