„Eigentlich wollten wir doch noch zusammen feiern“

Das 60. Jubiläum von „Zur Sache, Schätzchen“ in zwei Jahren wird Werner Enke nicht mehr erleben. Der Schauspieler starb am 20. Juli nach schwerer Krankheit in München.
Uschi Glas nahm in der Münchner „Abendzeitung“ bewegend Abschied von ihrem einstigen Filmpartner. Sie schrieb: „Lieber Werner, eigentlich wollten wir doch noch zusammen feiern“.
Weiter heißt es: „Aber jetzt bist du im Himmel und schaust auf uns hinab.“ Die Schauspielerin bedankte sich von Herzen bei ihm und erinnerte sich an den gemeinsamen Dreh.
Gegensätze, die sich geprägt haben
Uschi Glas beschreibt die Arbeit mit Werner Enke als Freude – auch wenn es nicht immer reibungslos lief. Der Dreh sei schön gewesen, „obwohl wir uns ab und zu auch ganz schön gekabbelt haben“.
Die Schauspielerin erinnert sich an ihre Unterschiede mit den Worten: „Ich die Bürgerliche, du der Bürgerschreck“. Gerade diese Gegensätzlichkeit habe offenbar eine besondere Wirkung gehabt.
Sie schreibt: „Dennoch (oder gerade deswegen) hast du mich fasziniert – und, ich glaube, ich dich auch ein bisserl. Ich habe damals viel von dir gelernt. Von deiner Lässigkeit, deinem Witz. Von deiner Art, so locker durchs Leben zu gehen.“