Ein Film machte beide berühmt

Die Komödie „Zur Sache, Schätzchen“ machte Uschi Glas 1968 zum Star. Mehr als 6,5 Millionen Menschen sahen den Film damals im Kino.
Damit wurde er zu einem der größten deutschen Kinoerfolge der Nachkriegszeit. Regisseurin May Spils war zu diesem Zeitpunkt erst 26 Jahre alt und traf mit dem Film genau den Nerv der Zeit.
Der neue Humor, die besondere Sprache und die Figur eines Antihelden, der sich der Leistungsgesellschaft verweigerte, machten den Film außergewöhnlich. Werner Enke spielte diesen Antihelden Martin.
Werner Enke als lässiger Bürgerschreck

Werner Enke verkörperte in „Zur Sache, Schätzchen“ den Nichtstuer Martin. Er lebte in den Tag hinein und brachte seine Umgebung mit pseudo-philosophischen Sprüchen durcheinander.
An seiner Seite spielte Uschi Glas die Barbara, eine behütete Tochter aus gutbürgerlichem Hause. Die Begegnung der beiden Figuren sorgte im Film für Spannung, Witz und Reibung.
Auch privat waren Uschi Glas und Werner Enke offenbar sehr unterschiedlich. Genau diese Gegensätze machten ihre gemeinsame Arbeit aber offenbar besonders prägend.