Schweizer Kleinstadt fordert doppelten Eintritt von Ausländern

Schweizer Kleinstadt fordert doppelten Eintritt von Ausländern

 

Was dem Schritt vorausging

Image: AI
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Die neue Preisregel kommt nicht aus dem Nichts. Bereits im vergangenen Sommer hatte das Freibad mit einer besonders harten Linie für Schlagzeilen gesorgt. Damals waren ausländische Besucher zeitweise ganz vom Zutritt ausgeschlossen. Begründet wurde dieser Schritt mit wiederholten Zwischenfällen, darunter Belästigungen von Frauen, aggressives Auftreten und Spannungen im Badebetrieb.

Gerade diese Vorgeschichte macht die aktuelle Entscheidung so bemerkenswert. Das frühere Verbot wurde wieder aufgehoben, an seine Stelle tritt nun ein finanzieller Hebel. Der Eingriff wirkt auf den ersten Blick milder, bleibt aber deutlich spürbar. Statt eines klaren Neins heißt es nun: Wer nicht in der Schweiz lebt oder arbeitet, kann zwar hinein – muss dafür aber tiefer in die Tasche greifen. Doch ob diese Lösung wirklich entschärft oder nur anders zuspitzt, ist die entscheidende Frage.

Warum ausgerechnet der Eintrittspreis nun zum Instrument geworden ist, sehen wir im nächsten Abschnitt.

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