Ein neuer Ansturm sorgt für dramatische Bilder. Hunderte Menschen setzen alles auf eine Karte.
Der Moment, der alles eskalieren ließ

In Ceuta spielten sich Szenen ab, die selbst für die umkämpfte Grenzregion außergewöhnlich wirken. Fast 400 Flüchtlinge gelangten nach Behördenangaben auf spanisches Gebiet, nachdem sie die Absperrungen an zwei Punkten durchbrochen hatten. Der Vorfall ereignete sich am frühen Morgen und traf die Einsatzkräfte in einer besonders angespannten Lage.
Dabei blieb es nicht ohne Folgen. Zwei Grenzschützer und drei Flüchtlinge wurden laut Bericht leicht verletzt. Besonders brisant: Für viele der Menschen war Ceuta nicht das eigentliche Ziel, sondern nur das Tor nach Europa. Genau das macht die spanische Exklave seit Jahren zu einem Symbol für Hoffnung, Verzweiflung und politischen Zündstoff. Und doch beginnt die eigentliche Geschichte erst hinter dem Zaun.
Doch was treibt so viele Menschen dazu, ein derartiges Risiko einzugehen? Genau dort setzt die nächste Etappe dieses Dramas an.