Kleine Gesten können verletzen

Auf die Frage von Lola Weippert, wie sich solche Rivalitäten konkret zeigen, beschreibt Vanessa Mai Situationen, die äußerlich vielleicht klein wirken, sie aber stark treffen.
Sie sagt: „Es fängt schon an mit schlecht fühlen lassen: Jemand kommt in den Raum rein und gibt dir schon dieses Im-Rücken-Zudrehen oder dieses Nichtbeachten oder Nicht-mit-dir-Reden, obwohl die Person dich ganz klar auf jeden Fall wahrnimmt.“
Gerade dieses bewusste Ignorieren empfindet Vanessa als verletzend. Sie erklärt: „Das sind Kleinigkeiten, die mir aber schon viel ausmachen, weil ich so sensibel bin, was das angeht.“
„Ich könnte direkt ins Klo heulen“

Vanessa Mai betont, dass sie selbst versuche, freundlich und respektvoll mit anderen umzugehen. Sie sagt: „Ich versuche immer, zu allen nett zu sein. Und wenn irgendwann mal eine Situation war, die komisch für jemand war – sorry, dann war es nicht mit Absicht.“
Doch sie hat offenbar auch schon direkte Spitzen erlebt. Vanessa erzählt: „Sprüche drücken gab es auch schon.“
Ihre Reaktion darauf sei oft sehr emotional: „Ich bin dann auch jemand, ich könnte direkt ins Klo heulen.“ Manchmal würden ihr solche Situationen sogar erst viel später wieder einfallen – etwa „beim Waschmaschine-Ausräumen“ nach zwei Wochen.