Eine Liebe mit Unterbrechung
Bereits kurz nach der Krebsdiagnose legten Steffi Brungs und Chris Wackert eine Beziehungspause ein. Das bedeutete jedoch nicht automatisch das Ende ihrer Gefühle. Vielmehr schien es damals darum zu gehen, mit der außergewöhnlichen Belastung umzugehen und Raum für Verarbeitung zu schaffen.
Steffi Brungs erklärte dazu rückblickend: „Wir zweifelten nicht an unserer Liebe, aber Chris musste das alles für sich in der Therapie verarbeiten.“ Danach fanden die beiden zunächst wieder zusammen. Gerade deshalb wirkt die jetzige Trennung so endgültig – weil es schon einmal Hoffnung auf einen Neuanfang gegeben hatte. Und damit stellt sich am Ende die entscheidende Frage: Was bleibt nun von dieser langen gemeinsamen Geschichte?
Was die Trennung jetzt so tragisch macht

Das Liebes-Aus von Steffi Brungs und Chris Wackert ist vor allem deshalb so bewegend, weil ihre Beziehung viele Stationen überdauerte: das erste Kennenlernen, die Hochzeit, gemeinsame Projekte und schwere persönliche Krisen. Nach außen entstand das Bild eines Paars, das selbst harte Prüfungen gemeinsam meistern kann.
Umso bitterer ist nun die Erkenntnis, dass genau diese Jahre offenbar tiefe Spuren hinterlassen haben. Die beiden standen zuletzt nicht nur privat, sondern auch beruflich Seite an Seite – und gerade deshalb dürfte das Ende viele überraschen. Am Ende löst sich das Rätsel hinter der Schlagzeile damit auf ernüchternde Weise: Nicht ein einzelner Moment, sondern eine lange Kette von Belastungen scheint diese Ehe zerbrochen zu haben.