Was bisher über das geplante „Verbot“ durchsickert

Noch kursieren nur Eckpunkte. Klar ist: Es geht um eine Regelung, die vor allem geringfügig Beschäftigten bislang einen nahezu abgabenfreien Zuverdienst ermöglicht. Dieses Schlupfloch, so die Wortwahl im Kanzleramt, „passe nicht mehr in die Zeit“. Stattdessen soll künftig jeder Euro auch zur Stabilisierung der gesetzlichen Rente beitragen.
Für Arbeitgeber würde das bedeuten, dass sie Beschäftigte, die heute von Sonderregeln profitieren, künftig regulär anmelden müssen. Finanzministerin Warken rechnet laut Haushaltskreisen mit jährlichen Mehreinnahmen im mittleren einstelligen Milliardenbereich – Geld, das direkt in Rentenkasse und Krankenversicherung fließen soll.