Wenn der Rotstift nicht mehr reicht

Nach dem harten Wintergeschäft blieb die Frequenz weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Lieferant:innen pochten auf kürzere Zahlungsziele, Energie- und Logistikkosten kletterten, während die Kundschaft wegen hoher Inflation immer stärker den Geldbeutel zuhielt.
Gleichzeitig belasteten Altlasten aus bereits geschlossenen Standorten die Bilanz. Zwar wurden Mietverträge nachverhandelt, doch die Einsparungen reichten nicht, um das Loch zu stopfen. Intern kursierte deshalb schon länger das Szenario eines erneuten Insolvenzverfahrens – diesmal unter deutlich schwierigeren Rahmenbedingungen.