Diese Stars sollen trotzdem dabei sein

An fehlender Prominenz auf der Bühne soll es offenbar nicht liegen. Laut Veranstalter stehen bereits mehrere Namen fest, die dem Abend Glanz verleihen sollen. Beatrice Egli, Semino Rossi, Al Bano, Ray Dalton und Angelo Kelly werden für die Show genannt – also eine Mischung aus Schlager, Pop und bekannten Publikumslieblingen.
Damit setzt das Format weiterhin auf große Namen und vertraute Gesichter. Gerade deshalb wirkt die Programmänderung noch bemerkenswerter: Die Besetzung klingt keineswegs nach Sparflamme. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass die „Starnacht“ inhaltlich stabil bleibt, während der Senderplatz an Strahlkraft verliert. Doch wie deutlich dieser Einschnitt wirklich ist, zeigt erst der Rückblick auf das Vorjahr.
Die Premiere im Ersten war wohl kein Selbstläufer

2025 hatte die Show mit Barbara Schöneberger und Hans Sigl noch einen besonderen Status. Der Auftritt im Ersten war ein sichtbares Upgrade für das Format und zugleich ein Vertrauensbeweis. Umso härter trifft nun die Erkenntnis, dass diese Aufwertung offenbar nicht nachhaltig genug war.
Denn genau dieser Wechsel zurück ins Dritte lässt sich kaum anders lesen als eine Reaktion auf die Resonanz. Was im vergangenen Jahr noch wie ein Aufstieg wirkte, entpuppt sich nun als kurzes Gastspiel im Hauptprogramm. Für die Moderatoren selbst ist das zwar kein persönliches Aus, für das Format jedoch ein klarer Dämpfer.