Der Moment, in dem alles kippte
Bereits kurz nach ihrer Premiere hatte Sarah Engels beschrieben, wie sehr sie in der Rolle aufging. Besonders bezeichnend ist ihr Rückblick auf die ersten Aufführungen: „Irgendwann, so nach der dritten Szene, habe ich gemerkt, ich kann wirklich loslassen und genießen”. Genau dieser Satz verrät, wie aus Anspannung plötzlich Leidenschaft wurde.
Zuvor war die Nervosität offenbar enorm. Sarah hatte Sorge, auf der Bühne Text oder Choreografie zu vergessen. Doch genau diese Unsicherheit wich offenbar dem Gefühl, angekommen zu sein. Dass sie sich am Ende so frei in der Rolle bewegen konnte, macht ihren heutigen Abschied noch nachvollziehbarer. Und doch wird es im letzten Schritt noch persönlicher – denn kurz vor dem finalen Auftritt wurde Sarahs Wehmut unübersehbar