Beliebter Discounter meldet Insolvenz – 50 Filialen schließen!

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Hier fällt jetzt der Vorhang: Diese Traditionsmarke steckt dahinter

Image: AI
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Erst auf Nachfrage bestätigte das Management, dass es sich um KODi handelt – die Haushalts- und Deko-Kette, deren orange-graues Logo in Spitzenzeiten über 150 Filialen strahlte. Am 14./15. Juli 2026 beantragte die KODi Handels GmbH beim Amtsgericht Halle (Saale) ein Insolvenz­verfahren in Eigenverwaltung. Etwa ein Drittel der Standorte soll geschlossen werden, um den übrigen Geschäften eine Zukunft zu sichern.

Brisant: Bereits 2024 hatte KODi im Schutzschirm­verfahren drastisch gespart – Hunderte Jobs gingen verloren. Die erneute Pleite kommt kaum vier Monate nach der Übernahme des Ost-Ablegers Mäc-Geiz, der seinerseits im Mai Insolvenz anmeldete. Branchen­experten sprechen von einer „Kaskade verpasster Reformen“, die nun voll durchschlage.

Wie es nun weitergeht

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Insolvenzverwalter und Geschäfts­führung setzen auf eine schnelle Einigung mit Vermietern und Lieferanten. Bis Ende September soll feststehen, welche Filialen eine Zukunft haben. Gleichzeitig ist ein Investoren­prozess angelaufen; erste Interessenten aus dem Private-Equity-Umfeld sondieren bereits die Bücher.

Für Kundinnen und Kunden gibt es vorerst Entwarnung: Gutscheine werden weiterhin akzeptiert, und das Online­geschäft läuft ohne Einschränkungen. Ob die Nostalgie um die legendären „3-Euro-Wühlkisten“ jedoch reicht, um KODi ein drittes Mal zu retten, bleibt eine offene Frage – doch genau darauf setzen jetzt alle Hoffnungen.

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