Was die Regierung tatsächlich beschlossen hat

Konkret hat das Bundeskabinett im Frühjahr die Rentenanpassung 2026 auf den Weg gebracht und dabei das Sicherungsniveau von mindestens 48 Prozent bis 2030 festgeschrieben. Parallel wurde das Rentenpaket 2025 mit weiteren Zuschlägen für Eltern und Geringverdiener aktiviert. Das bedeutet: Die gesetzliche Rente bleibt das zentrale Standbein – mit jährlichen Erhöhungen, zuletzt um mehr als vier Prozent.
Neu ist hingegen die Reform der privaten Altersvorsorge. Die bisherige Riester-Rente wird zum 1. Januar 2027 durch ein flexibleres Standarddepot-Modell ersetzt. Wer möchte, kann künftig einfacher in kostengünstige Fonds oder nachhaltige ETFs investieren und erhält pro eingezahltem Euro einen höheren Zuschuss als bisher. Alte Riester-Verträge laufen weiter, nur Neuabschlüsse sind ab 2027 nicht mehr möglich.