Widersprüchliche Erklärungen heizen die Debatte an

Schon kurz nach dem Tod der Zwillinge tritt die Beschuldigte in alternativen Medien auf und behauptet, ihre Kinder seien kurz zuvor geimpft worden – eine dramatische Behauptung, die in impfkritischen Kreisen breite Resonanz findet. Experten des Gerichtsmedizinischen Dienstes widersprechen jedoch: Vorläufige Befunde deuten laut offizieller Stellungnahme „auf mechanische Erstickung“ hin, Hinweise auf Impffolgen gebe es nicht.
Während Elternverbände Entsetzen zeigen, nutzen Impfgegner den Fall für ihre Agenda. In sozialen Netzwerken prallen Emotionen auf wissenschaftliche Fakten – und der Druck auf Ermittler, schnell eindeutige Ergebnisse zu liefern, steigt täglich.