Als Frau fühlt sie sich oft unsicher

Besonders betroffen macht Melissa Naschenweng offenbar das Thema Sicherheit für Frauen.
Im Podcast erklärte sie offen: „Ich fühle mich alleine als Frau nicht sicher.“
Gleichzeitig betonte die Sängerin jedoch, dass sie niemanden pauschal verurteilen wolle.
„Man muss sagen, es gibt überall schwarze Schafe“, stellte sie klar.
Statt Schuldzuweisungen zu verteilen, wünsche sie sich vielmehr einen stärkeren Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft.
Nach ihrer Ansicht müssten die Menschen wieder näher zusammenrücken und mehr Verständnis füreinander entwickeln.
Musik soll Menschen verbinden

Für Melissa Naschenweng spielt dabei auch ihre Musik eine wichtige Rolle.
Die Sängerin erklärte, dass sie genau dieses Gefühl von Gemeinschaft bei ihren Konzerten fördern möchte.
Menschen unterschiedlicher Herkunft und Meinungen sollten dort gemeinsam feiern, lachen und positive Momente erleben.
Neben dem Thema Sicherheit sprach Melissa Naschenweng im Podcast außerdem über ein weiteres gesellschaftliches Thema, das immer wieder kontrovers diskutiert wird: das Gendern.
Und auch dazu bezog sie überraschend klar Stellung.
Klare Worte zum Thema Gendern

Beim Thema geschlechtergerechte Sprache zeigte sich Melissa Naschenweng ebenfalls sehr offen.
„Ich gendere nicht. Da werde ich im Leben nicht mehr fertig“, erklärte sie im Podcast.
Gleichzeitig betonte sie, dass sie darin keinerlei Abwertung sehe. Wörtlich sagte sie: „Ich fühle mich trotzdem gleich viel wert, obwohl ich oft auf das Gendern verzichte – oder eigentlich immer.“
Außerdem gab die Sängerin zu, dass sie beim Gendern häufig selbst unsicher werde.
„Ich verschleudere mich teilweise selbst und denke mir so: Ich weiß gar nicht mehr, ob das grammatikalisch richtig ist.“
Mit ihren persönlichen Aussagen zeigt Melissa Naschenweng einmal mehr, dass sie auch abseits der Bühne klare Gedanken hat – selbst wenn sie solche Themen normalerweise lieber anderen überlässt.